Osteopathie
Die
Osteopathie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von dem
amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) begründet.
Sie
ist eine ganzheitliche, manuelle Therapie, die der Diagnose und
Behandlung von Funktionsstörungen dient. Die Wiederherstellung
und
Erhaltung der Beweglichkeit aller Körpergewebe sowie der
ungehinderte Transport aller versorgenden Flüssigkeiten
stellen
wichtige Grundlagen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte
dar.
Ist die Beweglichkeit einzelner Körpergewebe vermindert, kann
sich
diese Funktionsstörung auch auf entfernte Gebiete auswirken.
So
können sich Spannungsketten im Körper aufbauen und
aufrechterhalten. Dieses kann der Organismus häufig auch ohne
ein
Auftreten von Symptomen über einen längeren Zeitraum
kompensieren. Addieren sich im Laufe der Zeit verschiedene dieser
Einflüsse, kann dies die Regulationsfähigkeit des
Körpers übersteigen.Beschwerden wie Schmerz oder
Bewegungseinschränkungen entstehen, für deren
Behandlung auch
lange zurückliegende Einwirkungen berücksichtigt
werden
müssen. Das Auffinden und Behandeln der eigentlichen Ursachen
von
Beschwerden ist somit ein Schwerpunkt der osteopathischen Behandlung.
Durch die Behandlung von bisher symptomfreien
Spannungsveränderungen kann die osteopathisch tätige
Therapeutin bzw. der osteopathisch tätige Therapeut bereits
tätig werden, bevor Beschwerden entstehen und so einen
wichtigen
Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit
leisten. Dazu werden die drei großen Systeme des
KörpersParietales System (Knochen, Muskeln, Bänder,
Gelenke),
Viszerales System (Herz, Lunge, Bauchund Beckenorgane), Kraniosakrales
System (Schädel, Hirnund Rückenmarkshäute,
Nervensystem)
in ihren Wechselwirkungen erfasst, um einen ganzheitlichen Ansatz
für die Behandlung zu bieten.Die osteopathische Behandlung
Eine osteopathische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, in der aktuelle sowie vorhergehende Beschwerden aufgenommen werden. Darauf folgen die allgemeine und spezielle osteopathische Untersuchung, in der die osteopathisch tätige Therapeutin bzw. der osteopathisch tätige Therapeut das Gewebe berührt und ertastet, um dadurch Fixierungen und Spannungsmuster zu entdecken. Diese können dann durch spezielle, häufig sehr sanfte osteopathische Techniken gelöst werden. Eine Behandlung dauert etwa 50 Minuten. Die nächste Behandlung erfolgt in der Regel 1-3 Wochen später, damit Ihr Körper in der Zwischenzeit die Möglichkeit hat, auf die Behandlung zu reagieren und seine Selbstheilungskräfte zu entfalten sowie Haltungs- und Bewegungsmuster zu verändern.
Osteopathie in der Gynäkologie und Pädiatrie
Auch die Spezialisierung der Osteopathie in den beiden Fachrichtungen Gynäkologie und Pädiatrie basiert auf der klassischen osteopathischen Lehre. Die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern bedarf eines breit gefächerten Fachwissens, denn mit dem Wachstum unterliegen die physiologischen Gegebenheiten der jungen Patienten einer ständigen Veränderung. Der Verlauf der Schwangerschaft, die Lage des Embryos im Mutterleib und der Geburtsvorgang haben unterschiedliche Auswirkungen auf den kindlichen Körper. So kann zum Beispiel die häufig gestellte Diagnose des so genannten Kiss-Syndroms (Kopfgelenk-induzierte Symmetriestörungen), dessen Ursache noch nicht gänzlich geklärt ist, mit sehr beeindruckenden Ergebnissen osteopathisch behandelt werden. Des Weiteren sind unter anderem Verdauungsprobleme, Refluxstörungen sowie verschiedenste Arten der Entwicklungsverzögerungen Indikationen für eine osteopathische Behandlung bei Babys und Kindern. Im gynäkologischen Bereich kommen ebenfalls verschiedene Symptomenkomplexe als Behandlungsindikatoren in Betracht. Diese sind zum Beispiel Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen sowie die breitbasige Betreuung der werdenden Mutter. Die bestmögliche Funktion des Geburtskanals in seinem knöchernen und muskulören Anteil wie auch des Bandapparates liegen im Fokus der osteopathischen Behandlung, um damit für Mutter und Kind beste Voraussetzungen für eine optimal verlaufende Geburt zu schaffen.
Grenzen der Osteopathie
Akute Infektionen, Entzündungen von Organen sowie Tumorerkrankungen oder auch Unfallverletzungen sollten primär schulmedizinisch behandelt werden. In Einzelfällen kann eine begleitende osteopathische Behandlung sinnvoll sein.
Die Behandlungskosten
Osteopathische Behandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Bei privaten Krankenversicherungen sollte eine Kostenübernahme individuell abgeklärt werden. Als Heilpraktiker haben wir die Möglichkeit, die Leistungen nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker abzurechnen.Für eine Behandlung rechnen Sie bitte mit Kosten zwischen 80,und 120,Euro.
Akupunktur & Traditionelle
Chinesische Medizin
Die
Akupunktur ist ein Teilgebiet der über 2000 Jahre alten
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und dient der Regulierung der
Lebensenergie ("Qi"). Bei dieser Heilmethode werden durch das Setzen
von Nadeln an spezifischen Punkten körpereigene
Selbstheilungskräfte aktiviert, um so die Gesundheit zu
erhalten
oder wiederherzustellen.In der TCM bedeutet Gesundheit ein dynamisches Gleichgewicht mit der Fähigkeit, sich an innere und äußere Veränderungen anzupassen. Yin und Yang bilden das bewegliche Gegensatzpaar, das alles Leben erzeugt: Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, Einund Ausatmung. Das Yin und Yang Symbol, in dem das Dunkle und das Helle immerwährend kreisen, sich ergänzen und hervorbringen, steht für die sich ständig ändernde Balance von Yin und Yang. Ein Ungleichgewicht von Yin und Yang kann zu Krankheiten führen. Dafür können verschiedene Faktoren ursächlich in Frage kommen: Konstitution (familiäre Veranlagung), emotionaler und geistiger Zustand (Stress, Trauer, Ängste etc.), Ernährung (z. B. Qualität der zugeführten Lebensmittel), Umweltfaktoren (z. B. Kälte, Wind, Trockenheit), Traumata (Unfälle, seelische Verletzungen), Drogen (Nikotin, Alkohol, Medikamente etc.).
Um dem Patienten die beste Behandlung zuzuführen, muss der Akupunkteur diese Faktoren in Erfahrung bringen und deren Gewichtung einschätzen. Deshalb fragt er nicht nur nach den akuten Beschwerden, sondern erstellt eine komplette Anamnese gegebenenfalls inklusive einer körperlichen Untersuchung sowie einer Pulsund Zungendiagnose.
Die Akupunkturbehandlung
Bei der Akupunkturbehandlung werden Stahlnadeln in ausgewählte Punkte gestochen, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht auszugleichen. Da die Nadeln sehr fein sind, wird der Einstich zumeist als wenig schmerzhaft empfunden. Ein "schweres", "ziehendes" oder "elektrisches" Gefühl ist wünschenswert und zeigt dem Akupunkteur, dass die Nadel das "Qi" erreicht hat. Die 2 bis 15 Nadeln werden zwischen 20 und 30 Minuten im Körper belassen. Nach etwa der sechsten Behandlung lassen sich Aussagen über die individuelle Ansprechbarkeit des Patienten auf die Nadeltherapie treffen und die Gesamtbehandlungsdauer kann abgeschätzt werden.Normalerweise gilt: Je älter die Erkrankung, desto länger muss der Patient behandelt werden.Die Akupunkturtherapie unterliegt keiner Altersbegrenzung nach oben oder unten, auch Schwangere können behandelt werden. Bei einer fachgerecht durchgeführten Akupunktur kommt es zu keinen Nebenwirkungen. Im Verlauf der Behandlung kann es manchmal zur Aktivierung chronischer Prozesse kommen, da die Selbstheilungskräfte stärker werden. Solche positiven Reaktionen sind dem Therapeuten mitzuteilen, damit er seine Behandlung darauf abstimmen kann. Meist tritt nach der Akupunktur eine wohlige Entspannung auf, ab und zu ein vermehrtes Schlafbedürfnis. Zwei Stunden vor und nach jeder Akupunkturbehandlung sollte auf üppige Mahlzeiten, Alkoholgenuss, sexuelle Aktivitäten sowie körperliche Anstrengung verzichtet werden.Zusätzlich zur Behandlung von Krankheiten kann die Akupunktur auch zur Gesundheitsprävention eingesetzt werden, da ein gestörtes Gleichgewicht bereits erkannt werden kann, wenn der Patient noch keine Beschwerden hat.
Indikation
Die Akupunktur ist im Westen besonders durch die Behandlung von sehr schmerzhaften Zuständen wie Arthritis, Migräne und Neuralgien sowie durch Operationen mit Akupunkturbetäubung bekannt geworden. Die Behandlungsmöglichkeiten sind jedoch viel umfassender. Sie reichen von akuten, infektiösen Krankheiten bis hin zu chronischen Organerkrankungen. Es hat sich gezeigt, dass Störungen wie Schlaflosigkeit, Stresserscheinungen, Energielosigkeit, Schmerzzustände, hormonelle Störungen, viele Suchterkrankungen, funktionelle Erkrankungen, Allergien, Alterserscheinungen, Autoimmunerkrankungen sowie Kinderkrankheiten sehr gut auf die Akupunktur ansprechen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Erkrankungen veröffentlicht, die erfolgreich mit der Akupunktur behandelt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Erkältungen, Bronchitis, Asthma, Sinusitis, Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie, Arthritis, Tennisellbogen, Ischialgie, Lumbago, HWS-Syndrom, Magenschleimhautentzündung, Kolitis, Verstopfung, Durchfall, Konjunktivitis, Tinnitus, Katarakt.Bei Auflistungen der Krankheitsbilder, die durch Akupunktur geheilt werden können, ist aber stets zu beachten, dass die traditionelle Akupunktur den ganzen Menschen behandelt und nicht nur eine schulmedizinisch definierte Krankheit. Auch wenn zwei Patienten mit der gleichen Erkrankung zur Behandlung kommen, werden sie, wenn die Ursachen verschieden sind, unterschiedlich behandelt. Denn jede Störung hat eine individuelle Entwicklung und stellt sich als persönliche Leidensgeschichte des Patienten dar. Deshalb muss auch die Therapie individuell angepasst sein.
Gyrotonic Expansion System ®
Das Gyrotonic Expansion System® ist ein ganzheitliches
Bewegungskonzept, das Erkenntnisse aus fernöstlichen
Heilmethoden
mit moderner Bewegungslehre vereint. Gyrotonic® ist
ein
intensives
Training, das Körper und Geist gleichermaßen
fordert. Ein
eigens hierfür entwickeltes Gerät stützt den
Körper, fördert den Bewegungsfluss und gibt
gleichzeitig
einen kräftigenden Widerstand. Bei den Übungen werden
Elemente aus Yoga, Tai Chi, Tanz, Schwimmen und Gymnastik miteinander
verbunden.Der grundlegende Unterschied des Gyrotonic®-Konzepts gegenüber anderen Trainingsformen besteht darin, dass nicht eindimensionale, sondern komplexe dreidimensionale Bewegungsabläufe ausgeübt werden. Diese werden kreis, wellenund spiralförmig in alle Richtungen des Raumes durchgeführt und gehen fließend ineinander über. Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke werden somit nicht isoliert, sondern in ihrem natürlichen physiologischen Zusammenspiel angesprochen. Trainiert wird gegen gleichmäßige Arbeitswiderstände, vergleichbar mit dem natürlichen Widerstand des Wassers beim Schwimmen, jedoch in der Bewegungsausführung exakt kontrollierbar. Die Atmung nimmt innerhalb des Gyrotonic Expansion System® einen zentralen Stellenwert ein und wirkt als "Energielieferant". Jeder Bewegungszyklus wird von einer rhythmisch-melodischen Atmung begleitet. Diese ganzheitliche Bewegungsmethode ist einzigartig, da sie gleichzeitig Kraft und Beweglichkeit trainiert, die Ausdauer erhöht sowie Koordination und Körperwahrnehmung verbessert.
Wirkung
Das Gyrotonic Expansion System® versteht den Menschen als eine biologische Einheit von Körper, Seele und Geist mit der Wirbelsäule als zentralem Element. Dem koordinierten Zusammenspiel der Wirbelsegmente und der Flexibilität der Wirbelsäule wird daher besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Wirbelsäule ist durch bindegewebige Strukturen mit den wichtigsten Körpersystemen verbunden. Durch die Bewegung der Wirbelsäule in Verbindung mit der speziellen Atmung werden das Nervensystem, das Drüsensystem sowie alle inneren Organe angesprochen. Die harmonische Ausführung der Bewegungen aktiviert den gesamten Bewegungsapparat: Muskelketten werden miteinander verbunden, tiefe gelenknahe Muskulatur wird gestärkt, Gelenke werden mobilisiert, Sehnen, Bänder und Bindegewebe stimuliert. Die fließenden Bewegungen erleichtern durch gezielte Ansprache der Körpermeridiane den Energiefluss und wecken die Regenerationskräfte des Körpers. Durch regelmäßiges GYROTONIC®-Training werden Verspannungen und chronische Schmerzen gelindert sowie eine optimale Körperhaltung und ein besseres Körperbewusstsein erreicht.
Indikation
Mit dem Gyrotonic Expansion System® werden erfolgreich behandelt:
- Bandscheibenprobleme
- Rückenbeschwerden anderer Ursache
- Blockaden und Verspannungen
- Frozen Shoulder u. a. Schulterprobleme
- Muskuläre Dysbalancen
- Arthrosen
- Haltungsschäden (auch bei Kindern)
- Meniskus- und Bandläsionen
- Osteoporose
- Bronchialasthma
- Neurologische Erkrankungen
- Rheumatische Erkrankungen
- Vegetative Regulationsstörungen wie Unruhe, Stress, Schlafstörungen
- Energiemangel
- Beckenbodenschwäche (z.B. nach der Geburt)
Alternative Medizin
Wir bieten folgende alternative Therapieformen an:
- Applied Kinesiology
- Bioelektrische Impedanz Analyse
- Darmsymbioselenkung
- Ernährungsberatung
- Hormon-Yoga-Therapie nach Dinah Rodrigues
- Infusionstherapie
- Komplexmittelhomöopathie und Phytotherapie
- Laboruntersuchungen
- Orthomolekulare Medizin
- Psychosomatische Energetik
- Schröpf-Therapie
- Schwermetalldiagnostik und -ausleitung
- Stoffwechseloptimierung und Gewichtsreduktion
Applied Kinesiology
Bei der Applied Kinesiology handelt es sich in erster Linie um ein Diagnoseverfahren. Mit Hilfe standardisierter Muskeltests wird die Reaktion des Körpers auf Reize, Substanzen und Emotionen jeglicher Art gemessen. Damit lassen sich Ursachen von Störungen und deren funktionelle Zusammenhänge ermitteln. Außerdem lässt sich mithilfe der Applied Kinesiology die für den Patienten effektivste Therapierichtung feststellen. Als Therapieverfahren vereint die Applied Kinesiology wichtige Elemente aus der Komplementärmedizin, zum Beispiel Akupunktur, Homöopathie, Herdlehre, Orthomolekulare Medizin, Phytotherapie, Osteopathie. Durch diesen interdisziplinären Ansatz bietet sie ein ganzheitliches Diagnoseund Therapieverfahren, das sich speziell für u.a. folgende Indikationsgebiete eignet:
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Dysbiosen (Candidosen, Parasitosen)
- Nährstoff-Mangelzustände
- Schwermetallbelastungen
- Wirbelsäulensyndrome
- Kopfschmerzen und Migräne
- Hormonelle Störungen (Menstruationsstörungen, PMS)
- Organ- und Meridianstörungen
- Fehlfunktionen im Mund/ Kiefergelenksbereich
Bioelektrische Impedanz Analyse
Die Bioelektrische Impedanz Analyse ist eine einfache, nicht invasive und schnelle Methode, die Körperzusammensetzung zu messen. Es lassen sich so z.B. der Körperfettanteil sowie die Muskelmasse und der Zellernährungszustand darstellen.
Darmsymbioselenkung
Der Hauptsitz des Immunsystems ist der Darm. Ein Ungleichgewicht (Dysbiose) der Darmbakterienflora kann vielfältige Beschwerden und Krankheiten verursachen, z.B. Verdauungsstörungen, chronische Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Allergien.
Das Ziel der Darmsymbioselenkung ist es, das wichtige biologische Gleichgewicht zwischen den vielen Milliarden von Bakterien in unserem Darmsystem durch die gezielte Gabe von ganz bestimmten gesunden Bakterienstämmen wieder herzustellen, um aktuellen und auch zukünftigen Krankheiten die Ursache zu nehmen.
Voraussetzung einer Symbosielenkung ist eine mikrobiologischer Stuhluntersuchung.
Ernährungsberatung
Die Ernährungstherapie ist die wichtigste Begleitbehandlung bei allen chronischen Erkrankungen und Grundlage jeder ursächlichen Therapie.
Wir untersuchen auf Lebensmittelunverträglichkeiten, bieten Diagnose und Beratung bei Laktose-, Fructose-, Histamin-Intoleranz und anderen nahrungsmittelbedingten Störungen an.
Hormon-Yoga-Therapie nach Dinah Rodrigues
Die Brasilianerin Dinah Rodrigues hat für Frauen mit Wechseljahresbeschwerden und anderen hormonellen Störungen eine spezielle Yoga-Therapie entwickelt.
Hormon-Yoga ist eine natürliche Alternative zur herkömmlichen Hormonund Hormonersatz-Therapie. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen, die bei regelmäßigem Praktizieren nicht nur die Vitalität und das Wohlbefinden steigern, sondern zudem die Produktion von Hormonen anregt.
Hormon-Yoga ist eine spezielle Yogareihe, die immer gleich bleibt und nach dem Erlernen zu Hause weiter ausgeübt werden kann. Es besteht aus einer Kombination aus:
- Energetischem Yoga
- Kundalini Yoga
- Tibetischen Energieübungen
Hormon-Yoga wirkt speziell auf das weibliche Drüsenund Hormonsystem und regt auf natürliche Weise die Produktion von Östrogenen in den Eierstöcken an. Die hormonelle Yoga-Therapie eignet sich besonders bei Wechseljahresbeschwerden wie:
- Hitzewallungen
- Vaginaler Trockenheit
- PMS (Prämenstruelles Syndrom)
- Libidoverlust
- Unruhe
- Herzrasen
- Schlaflosigkeit
- Migräne
- Emotionaler Verstimmung
- Depression
- Haarausfall und brüchigen Nägeln
- Gelenkbeschwerden
Für wen ist Hormon-Yoga geeignet?
- Frauen in den Wechseljahren Frauen ab 35 Jahren (zu diesem Zeitpunkt beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken), nach oben keine Altersgrenze
- Junge Frauen mit verfrühter Menopause durch starke körperliche Belastung (z.B. Leistungssportlerinnen) und/oder durch Stress
- Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen möchten
- Junge Mädchen und Frauen mit hormonellen Problemen wie Eierstockzysten, starken Menstruationsbeschwerden (starke Blutungen, starke Schmerzen, Ausbleiben der Menstruation)
- In der Schwangerschaft
- Bei Brustkrebs, welcher hormonell bedingt ist (nur mit ärztlicher Abstimmung)
- Bei akuter Endometriose
- Bei großen Myomen in der Gebärmutter
- Bei akuten Entzündungen im Bauchraum (z.B. Blinddarmreizung)
- Bei starker Osteoporose
- Bei akuten Herzkrankheiten sowie nach Herzoperationen
- In den ersten 3 Monaten nach Operationen im Bauchraum
Infusionstherapie
Die Behandlung mit Infusionen ermöglicht eine besonders intensive Therapie, welche tiefgreifender, schneller und stärker wirkt als die Einnahme von Tabletten. Wir führen Intensivkuren mit Infusionen durch bei Vitamin- und Mineralienmangel, zur Entgiftung, bei entzündlichen Erkrankungen, Abwehrschwäche.
Komplexmittelhomöopathie und Phytotherapie
Sowohl bei der Komplexmittelhomöopathie als auch bei der Phytotherapie handelt es sich um eine sanfte und nahezu nebenwirkungsfreie Unterstützung körpereigener Ausleitungs- und Abwehrreaktionen.
Im Gegensatz zur Klassischen Homöopathie arbeitet die Komplexmittelhomöopathie symptomatisch. Komplexmittel bestehen aus verschiedenen homöopathischen Einzelmitteln mit ähnlicher Wirkung, die sich gegenseitig verstärken. Die Auswahl solcher Medikamente leitet sich nach den Symptomen des Patienten ab. Komplexmittel können sowohl gespritzt werden als auch in Form von Kügelchen oder Tropfen verabreicht werden.
Unter Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) versteht man die therapeutische Anwendung von Heilpflanzen zur Behandlung von Krankheiten. Hierbei können die Heilkräfte der Pflanzen in ganz unterschiedlicher Art und Weise verabreicht werden. Zum Beispiel sind die Pflanzenextrakte als Teemischungen, Frischpflanzen, Tropfen, Kapseln oder als Salben erhältlich. Bei der Phytotherapie handelt es sich um eines der ältesten Therapieverfahren. Sie ist die naturwissenschaftliche Fortsetzung der Erfahrungsheilkunde früherer Zeiten. Die heutige Phytotherapie ist keine alternative Medizin im engeren Sinne, sondern ein Teil der wissenschaftlich orientierten Schulmedizin. Viele der heute verwendeten chemisch-synthetischen Arzneistoffe haben ihren Ursprung aus Substanzen, die in Pflanzen gefunden und extrahiert wurden. Durch Weiterentwicklung dieser Pflanzenwirkstoffe sind vielfältige Arzneimittel entstanden. Das bekannteste Beispiel ist die Acetylsalicylsäure (Aspirin®), die aus dem Salicin der Weidenrinde entwickelt wurde.
Laboruntersuchungen
Blutuntersuchung: Anhand einer umfangreichen Laboranalyse untersuchen wir u.a. die Organtätigkeiten, den Stoffwechsel, das Immunsystem, das Hormonsystem, den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, den Mineralstoffwechse und den Vitaminhaushalt. Die Auswertung erfolgt nach klinischen, naturheilkundlichen und seelisch-geistigen Gesichtspunkten.
Stuhluntersuchung: Mittels einer einer Stuhluntersuchung erhalten wir Hinweise auf diverse Störungen und Erkrankungen wie z.B. Belastungen der Darmflora durch Pilze und Parasiten, Entzündungen, Allergien, Unverträglichkeiten, bakterielle und virale Belastungen sowie Unterfunktion der Verdauungsorgane.
Urinuntersuchung: Stoffwechselstörungen zeigen sich auch im Urin. Um diese zu untersuchen nutzen wir die sogenannte Urinüberschichtungsmethode. Zu einer Urinuntersuchung gehört auch immer ein Urinstick, welcher unter anderem Hinweise auf Entzündungen gibt. Zudem führen wir Urinuntersuchungen zum Test auf Schwermetallbelastungen durch.
Orthomolekulare Medizin
Die Orthomolekularmedizin dient der Erhaltung der Gesundheit aber auch der Behandlung von Krankheiten durch Zufuhr von Vitaminen, Mineralien sowie Aminosäuren, Fettsäuren, Enzymen und vitaminähnlichen Substanzen. Diese werden eingesetzt, um Mangelzustände auszugleichen oder um therapeutische Effekte zu erzielen.
Psychosomatische Energetik
Die Psychosomatische Energetik ist eine Therapiemethode, die von dem Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde Dr. med. Reimar Banis entwickelt wurde. Nach den Vorstellungen dieser Methode durchströmt den menschlichen Körper eine feinstoffliche Lebensenergie, die durch ein harmonisches Zusammenwirken von Körper und Seele zu Gesundheit, Lebendigkeit und Wohlbefinden führt.
Körper und Seele zu Gesundheit, Lebendigkeit und Wohlbefinden führt. Ziel der Psychosomatischen Energetik ist es, Krankheiten zu behandeln und vorzubeugen, das allgemeine Wohlbefinden und die Lebenskraft zu steigern, die Selbstheilungskräfte anzuregen und Reifungsprozesse zu unterstützen.
Am Anfang jeder Therapie wird Ihre momentane Lebenskraft auf körperlicher, emotionaler, mentaler und intuitiver Ebene mittels eines Testgerätes ermittelt. Dadurch können Ursachen von Energiemangel konkret diagnostiziert werden. Nach der Diagnose wird ein individueller Behandlungsplan mit Ihnen zusammen erstellt.
Neben chronischen Herdbelastungen, Kiefergelenksdysfunktionen, Darmdysbiosen und Narben sind unbewusste psychische Konflikte häufig Ursache für eine Blockade im Energiefluss und damit potentieller Auslöser von Missbefindlichkeiten und Erkrankungen. Diese sind bestimmten Körperregionen zugeordnet und können in ihrer Größe, Stärke und ihrem Inhalt nach getestet werden. Spezielle auf die Konflikte abgestimmte homöopathische Komplexmittel helfen, diese abzubauen und somit die durch die Konflikte gebundene Energie wieder dem Organismus zuzuführen. Dadurch gewinnen Sie an Kraft und Lebenslust.
Schröpf-Therapie
Das Schröpfen ist eine uralte Therapieform. Es ist eine Methode zur Anregung der Entgiftungsausleitung bestimmter Areale, ohne dass der Körper dabei gestresst wird.
Durch ein Verschieben der vakuumierten Schröpfköpfe lässt sich eine Massagewirkung und ein Anregen des Lymphflusses erreichen.
Therapeutisch kann das Schröpfen eingesetzt werden bei:
- Rheumatischen Beschwerden
- Halswirbel-Syndromen
- Verspannungen und Kopfschmerzen
- Stauungen (z.B. Lymphe, Leber)
- Verhärtungen der Muskulatur
- Vegetative Beschwerden
- Zur Unterstützung während einer Entgiftungsausleitung
Schwermetalldiagnostik und -ausleitung
Schwermetalle sind Umweltgifte, die sich in Luft, Wasser, Boden, Pflanzen und Tieren finden lassen. Sie sind somit Bestandteil unserer Nahrungskette geworden. Um festzustellen, ob eine Belastung mit Schwermetallen vorliegt, gibt es verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten. Wir setzen zur Diagnose den Provokationstest ein.
Dabei verabreichen wir provozierenden Substanzen, die zu einer vermehrten Ausscheidung von Schwermetallen führen, die im Urin nachgewiesen werden können. Auf diese Weise lassen sich im Körper eingelagerte Schwermetalle gezielt nachweisen. Werden Schwermetallbelastungen festgestellt, erfolgt die Therapie mit schwermetallausleitenden Substanzen in Form von Injektionen und entsprechenden Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen als Infusion.
Stoffwechseloptimierung und Gewichtsreduktion
Das gesund+aktiv Stoffwechselprogramm ist keine neue Diät, sondern ein individuelles Ernährungsprogramm zur Stoffwechseloptimierung und Gewichtsreduktion. Es wird nur durch Heilpraktiker und Ärzte betreut.
"Auch wenn ich wenig esse, nehme ich einfach nicht ab.Es muss an meinem Stoffwechsel liegen."
Diesen Satz hört man oft von Menschen, denen es schwer fällt, ihr Körpergewicht zu reduzieren bzw. zu halten. Es kommt aber nicht darauf an, wie viel man isst, sondern was man isst.
Das zentrale Schlüsselhormon im Ernährungsstoffwechsel ist das durch Kohlenhydrate aktivierte Insulin. Ein Anstieg des Insulinspiegels führt zur Erhöhung der Blutfette, zum verstärkten Fetteinbau und zur Verminderung von stoffwechselaktiven Hormonen. Nicht Fette machen dick, sondern ungeeignete Kohlenhydrate und Nahrungsmittel, die nicht zum persönlichen Stoffwechsel passen und ihn dadurch belasten.
"Möchten Sie wissen, welche Nahrungsmittel zu Ihrem Stoffwechsel passen?"
Um diese Frage zu beantworten, führen wir eine umfangreiche Vitalund Stoffwechselanalyse Ihres Blutes (40 Laborwerte) durch. Wir diagnostizieren, welche Nahrungsmittel für Ihren Stoffwechsel geeignet sind und welche Nahrungsmittel ihn optimieren. Auch die Blutgruppenzugehörigkeit spielt beim Stoffwechselgeschehen eine Rolle. Als dritter Faktor wird der Stoffwechselverbrennungstyp, den wir ebenfalls aus der Laboranalyse ermitteln, mit einbezogen.Aus diesen zahlreichen aktuellen Daten erstellen wir Ihren individuellen Ernährungsplan. Dieser ist leicht umsetzbar und zeigt Ihnen, welche Nahrungsmittel Sie wann und in welcher Form verzehren können.
Folgende Wirkungen können durch das Stoffwechselprogramm erreicht werden:
- Optimierung des Stoffwechsels
- Schonende Gewichtsregulierung
- Harmonisierung des Hormonhaushalts
- Verbesserung klinischer Laborwerte
- Aktivierung des Immunsystems
- Steigerung der Vitalität und Leistungsfähigkeit
- Unterstützung einer geregelten Verdauung
- Verbesserung funktioneller körperlicher Beschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl, Blähbauch, Gelenkbeschwerden, Bluthochdruck, Migräne